Studium

born@shell

Wie manch einer weiß – was man aber im Blog kaum merkt –, studiere ich Computerlinguistik, ein Fach, dessen Beschreibung als „das, was Google macht“ genauso vage wie präzise ist. In dem Fach, in dem ich mich sowohl mit linguistischen Phänomenen als auch der computationellen Untersuchung dieser Phänomene beschäftige, sitze ich, wie der Name andeutet, sehr viel vor dem Computer. Und da kam mir eine Idee.

Wie in einem der ersten Beiträge angekündigt – und wie durch den Bloguntertitel angedeutet –, geht es hier auf dem Blog darum, meine Sicht der Dinge auf die Welt und das, was meine Welt ausmacht, zu präsentieren. Da ich nun schon etwas länger studiere (*hust*) und da ich mich mehr und mehr in die Untiefen von Computern begebe, fand ich es nur allzu passend, Euch auch diese Welt zu präsentieren.

Einleitend soll es dazu also einen kleinen Beitrag zu meiner Shell geben (Erklärung folgt), der gleichzeitig die neue Kategorie „Technisches“ einweiht, in der es um solche computerbezogenen Dinge geht. Wie man feststellen wird (heute noch nicht unbedingt – in anderen Beiträgen und/oder Tutorials schon), ist diese Welt eine, auch wenn nicht literarische, so denn doch textbasierte Welt, die zudem dem Ein oder Anderen unbekannt sein dürfte.

Perception and representation of the yakuza in contemporary Japan

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Introduction

This literature review aims to analyze how 20 different academic, official, and public sources represent the phenomenon of yakuza, the organized crime of Japan. Additionally, it will be attempted to show how these sources can be contextualized in the broader scope of Japanese society regarding attitudes towards crime and punishment thereof in general. Although the terms 「ヤクザ」 “yakuza” and 「暴力団」 “bōryokudan” may have distinct meanings and connotations within contemporary Japan, for the purpose of this literature review they will be used interchangeably to refer to the groups and members of the various crime organizations in Japan in its entirety.

With their origins dating back to the 17th century, the yakuza have enmeshed their existence deeply into Japanese society over a long time. As one of the largest crime organizations in the world, their influence and presence on both national and international levels pose severe social questions as to interference with and safety of public life and political and legal actions against that. Since the structure of the yakuza is a reflection of Japanese hierarchical ideas in general (「家」“ie” and 「親分子分」 “oyabun-kobun”) and their self-proclaimed values are known to center around traditional and nationalistic ways of thinking, their public perception can indicate how the public agrees or disagrees with both the values themselves as well as the self-attribution of those values.

Battles Without Honor and Humanity

In Ermangelung eines besseren Themas entschliesse ich mich hiermit, den nächsten Artikel nun konkret anzukündigen. Es wird ein Text über die Wahrnehmung der Yakuza im heutigen Japan sein. Der Grund der konkreten Ankündigung ist der, dass ich schon seit einiger Zeit plane, diesen Artikel zu veröffentlichen, in letzter Zeit aber immer wieder dachte, dass zunächst ein Artikel eines anderen Formats angebrachter sei. Nun denn.

Den Artikel – der auf einer Hausarbeit beruht, die ich im Februar des letzten Jahres fertiggestellt habe – habe ich im September angefangen für diesen Blog aufzubereiten; und damit war ich dann im Dezember fertig. Zu dieser Zeit wurde der Wunsch auf eine baldige Veröffentlichung auch immer größer, denn zusätzlich zu der Tatsache, dass ich den Text, je häufiger ich ihn las, umso erkenntnisloser fand (gut, mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt), gesellte sich der Umstand, dass ab Mitte des vergangenen Jahres die Yakuza wieder deutlich präsenter geworden sind. Und das liegt an Folgendem.

k-Nearest-Neighbors-Darts

Was einem so die Langeweile und das Wissen aus dem Studium bringen können. Als ich in Japan – letztes Jahr bereits, glaube ich – einmal bei meinen Großeltern war, hatte ich für ein Stündchen oder zwei nichts zu tun. Es war am Nachmittag und ich wollte mich ausruhen.

Ich befand mich also im ersten Stock und das Fernsehprogramm sprach mich in dem Moment auch nicht an. Ich wandte mich dem Schreibtisch zu, kramte kurz auf ihm herum, nahm drei Pfeile in die Hand und stellte mich mit dem Gesicht zur Zimmerecke, einem Dartboard zugewandt.

Japan: Assessing Changing Security Situations in the Asia-Pacific

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Introduction

This short essay aims to analyze the evolution of Japan’s perspective on security in East Asia over a period of ten years as articulated during the annual Shangri-La Dialogues. More specifically, eight speeches from 2005 to 2015 will be considered for this analysis.1 As will be demonstrated, two overall phases can be detected in this period. The first centers on the threat of Weapons of Mass Destruction (WMD) in the region whereas the second phase shifts towards maritime and territorial issues. Furthermore, in the second half of the latter period, a change in the perspective on Japan’s own role in these security issues becomes evident. Aspects of the security environment that have remained mostly unchanged will be briefly mentioned as well.

Wissenschaftliche Literaturberichte – Praeludium

Wir alle kennen das. Man studiert und im Laufe dieses Studiums sammeln sich so einige Erzeugnisse an, die nur wenige Menschen zu Gesicht bekommen – in der Regel der Autor (man selbst), der Prof und eventuell ein oder zwei Korrekturleser. Auch wenn ich zugegebenermaßen vergleichsweise wenige solcher Erzeugnisse zustande gebracht habe, drängte sich mir eine Frage auf.

Was, wenn ich einen Teil dieser Erzeugnisse hier auf diesem Blog präsentiere? Natürlich bin ich mir der Tatsache bewusst, dass der Großteil studentischer Schriften wissenschaftlich irrelevant und schlimmstenfalls einfach nicht gut ist. Jedoch maße ich mir soviel Selbstvertrauen an, ein paar der in meinen Augen interessanteren Schriften zu veröffentlichen. Es sei jedoch einschränkend dazu erwähnt, dass es sich in meinem Fall dabei hauptsächlich um Literaturzusammenfassungen handelt.

Eden of the East: Abe und sein Volk

Freude, schöner Götterfunken! (Quelle: nbcnews)

Freude, schöner Götterfunken! (Quelle: nbcnews)

Fangen wir zum Ende der Sommerpause mit etwas Leichtem an: der politischen Landschaft Japans. Aus aktuellem Anlass möchte ich Euch einen kleinen Überblick über die Popularitätswerte des derzeitigen Ministerpräsidenten, 安倍晋三 Abe Shinzō, seit seinem zweiten Amtsantritt präsentieren.

Dies dient dann hervorragend als Brücke dazu, die (innen)politischen Entwicklungen der vergangenen zwei Monate kurz zu rekapitulieren. Folgendes basiert weiterhin zu großen Teilen auf einer Präsentation, die ich im Japanischunterricht gehalten habe.