Triviaphorismus

Eine kleine Weisheit des Programmierens, die ich so in keinem Lehrbuch gefunden habe: „In C++ gilt: achte auf die Reihenfolge, in der Du Deine Header-Dateien inkludierst.“

Kurzmitteilung

Heute war ich zusammen mit einem Freund Teil einer symbolische Geste zur Einigung der drei Computerreligionen: für die Wiederherstellung eines Systems haben wir eine Festplatte mit Windows in einen Mac montiert und haben auf das Ganze über einen USB-Stick mit Linux zugegriffen. Amen!

The Man Who Mistook His Computer for a Book: Portrait eines Studenten

Wieder ist es soweit, der Blog ist ein Jahr älter geworden. Und wie auch letztes Jahr, soll es nun eine tabellarische Rekapitulation dessen, was ich in diesem einen Jahr gelesen habe, geben. Es sind erneut wieder die Bücher aufgelistet, die in der Seitenleiste unter „Aktuelle Literatur“ standen. Dabei möchte ich mich – so wie die Tabelle, leider – kurz fassen.

Wie man unten sehen kann, habe ich in diesem Jahr sehr wenig gelesen. Und hatte ich letztes Jahr bereits beklagt, damals wenig gelesen zu haben, so unterbietet die diesjährige Bilanz jene Bilanz um ein Vielfaches.

whoami

Es ist wieder Zeit für Ankündigungen! Es geht heute um drei Dinge, von denen ich denke, dass sie es wert sind, kurz erwähnt zu werden. Es handelt sich dabei keineswegs um herausragende neue Funktionen dieses Blogs, aber manchmal reichen ja auch kleinere Änderungen. Fangen wir also der Reihe nach an.

1. Anknüpfend an den letzten Beitrag wiederhole ich hier zu Anfang erneut die Tatsache, dass nun der virtuelle Katalog meiner Bibliothek über den Blog erreichbar ist (unter https://bibliotheca.litterraincognita.de).

born@shell

Wie manch einer weiß – was man aber im Blog kaum merkt –, studiere ich Computerlinguistik, ein Fach, dessen Beschreibung als „das, was Google macht“ genauso vage wie präzise ist. In dem Fach, in dem ich mich sowohl mit linguistischen Phänomenen als auch der computationellen Untersuchung dieser Phänomene beschäftige, sitze ich, wie der Name andeutet, sehr viel vor dem Computer. Und da kam mir eine Idee.

Wie in einem der ersten Beiträge angekündigt – und wie durch den Bloguntertitel angedeutet –, geht es hier auf dem Blog darum, meine Sicht der Dinge auf die Welt und das, was meine Welt ausmacht, zu präsentieren. Da ich nun schon etwas länger studiere (*hust*) und da ich mich mehr und mehr in die Untiefen von Computern begebe, fand ich es nur allzu passend, Euch auch diese Welt zu präsentieren.

Einleitend soll es dazu also einen kleinen Beitrag zu meiner Shell geben (Erklärung folgt), der gleichzeitig die neue Kategorie „Technisches“ einweiht, in der es um solche computerbezogenen Dinge geht. Wie man feststellen wird (heute noch nicht unbedingt – in anderen Beiträgen und/oder Tutorials schon), ist diese Welt eine, auch wenn nicht literarische, so denn doch textbasierte Welt, die zudem dem Ein oder Anderen unbekannt sein dürfte.

Kurzmitteilung

Heute habe ich das 400ste Buch in meine Bibliothek aufgenommen! Gut, lediglich in den virtuellen Katalog meiner richtigen Bibliothek, die noch ungefähr ein halbes Bücherregal nicht-katalogisierter Bücher enthält… Aber ich fand die Zahl 400 einfach so schön. Es handelt sich bei der Neuanschaffung um ein Faksimile der Erstausgabe von Lessings Beyträge zur Historie und Aufnahme des Theaters, der ersten Theaterzeitschrift Deutschlands, aus dem Jahre 1750.

小樽 Otaru – Wo das Glas Wächst

Nachdem mir in Sapporo ein kleines Kind auf einer Treppe im Bahnhof zum Abschied gewinkt hatte, begab ich mich schon wieder zurück in Richtung Heimat. Mein nächster Zwischenstopp sollte allerdings Otaru sein, eine Stadt, durch die ich bereits am Vortag gefahren war. Auf der Strecke zwischen Sapporo und Otaru gibt es einen schönen, großen Felsen im Meer, der am Vortag (da ich nachmittags daran vorbeifuhr) majestätisch von der untergehenden Sonne beleuchtet worden war.

In Otaru selber gab es interessanterweise sehr viele Handleser (s. Bilder 12 und 13), wobei die Stadt für ihr Glas und die Leierkasten-/Orgelhalle berühmt ist (dort klingt die Musik nach Harry Potter). Ich will also mit dem Titel des Beitrages keineswegs rassistisch sein, sondern nur der Tatsache Ausdruck verleihen, dass Otaru berühmt für seine vielen Glaswerkstätten ist.

And now, this: