Kurioses

Kurzmitteilung

Heute war ich zusammen mit einem Freund Teil einer symbolische Geste zur Einigung der drei Computerreligionen: für die Wiederherstellung eines Systems haben wir eine Festplatte mit Windows in einen Mac montiert und haben auf das Ganze über einen USB-Stick mit Linux zugegriffen. Amen!

k-Nearest-Neighbors-Darts

Was einem so die Langeweile und das Wissen aus dem Studium bringen können. Als ich in Japan – letztes Jahr bereits, glaube ich – einmal bei meinen Großeltern war, hatte ich für ein Stündchen oder zwei nichts zu tun. Es war am Nachmittag und ich wollte mich ausruhen.

Ich befand mich also im ersten Stock und das Fernsehprogramm sprach mich in dem Moment auch nicht an. Ich wandte mich dem Schreibtisch zu, kramte kurz auf ihm herum, nahm drei Pfeile in die Hand und stellte mich mit dem Gesicht zur Zimmerecke, einem Dartboard zugewandt.

Quick Links

Es gibt zur Abwechslung eine etwas umfangreichere Auswahl an interessanten Artikeln und Videos zu allen möglichen Dingen. Ich hoffe, da ist für jeden etwas dabei!

Japan

– Aus aktuellem Anlass, da es nun Weltkulturerbe geworden ist: ein wenig zur Geschichte und dem Hintergrund um die Kontroverse um 軍艦島 Gunkanjima („Kriegsschiffinsel“).

Wer schon immer einen 3,8 Meter hohen und 5 Tonnen schweren Roboter sein Eigen nennen wollte… Ist gerade ausverkauft, kostete letztens aber noch 120 Mio. Yen (ca. 900.000 EUR). Hier ein Video:

Der Doppelgänger


Nein, es wird hier keine Dostojewski-Referenzen geben. Gut, bis auf die im Titel. Wie auch immer. Also, vor ein paar Jahren habe ich, aus welchen Gründen auch immer, Imitationen berühmter Personen für mich entdeckt. Vielleicht, weil ich bei mir selbst eine dezente Fähigkeit zur phonetischen Annäherung an verschiedene Sprachen und Dialekte entdeckt habe oder weil es damals tatsächlich eine beachtliche Welle solcher Imitationen in der deutschen Comedyszene gab (ich erinnere mich da nur mal an das hier…).

Multilingua franca

Do you speak German? Nachdem ich die Ankündigung, den Blog endlich multilingual zu gestalten, unauffällig in einen der Kommentare gepackt habe, halte ich hiermit das Versprechen ein. Konkret habe ich die Seite nun auf zwei Sprachen angepasst, Deutsch und Englisch. Über die Sprachauswahl im Menü könnt Ihr ganz einfach die Sprache ändern. Es werden dann alle Textfelder (Menü, Seitenleiste etc.) in der entsprechenden Sprache angezeigt.

Thank you or The Derivation from Existence

Leider ist der Eintrag nur auf Amerikanisches Englisch verfügbar. Der Inhalt wird unten in einer verfügbaren Sprache angezeigt. Klicken Sie auf den Link, um die aktuelle Sprache zu ändern.

Thank you. These words not just simply state my gratitude for you reading this blog and this article but also serve to introduce the main topic of this entry. This is to say that I want to focus on the linguistic derivation of the phrase „thank you“ in Japanese.

I would like to present to you this small linguistic gem from my Introduction to Japanese Linguistics class because it helped me – along with the drawings and musings I did while I was supposed to listen – divert myself from the boredom of the lecture. Apart from that there is no reason why I chose this topic.

Anyway, since this is my first entry in English, this furthermore presents a good opportunity to show off my pretentiousness when it comes to linguistic knowledge in two ways, first, with regard to technical vocabulary and secondly, with regard to the use of the English language in general.

OK, let’s put the self-praise aside and start digging deep linguistically.

Yuru-was?

Satirisch wie immer hat sich John Oliver vor etwas mehr als einer Woche dem Phänomen japanischer Maskottchen, sog. ゆるキャラ yurukyara (wörtl. „leichter Charakter“), angenommen. Das Ausmaß der Omnipräsenz und Kommerzialisierung dieser Maskottchen hat er zwar nur angedeutet, aber immerhin hat er konstruktive Vorschläge für gleichartige Maskottchen für US-Institutionen gemacht. Wär‘ vielleicht auch was für Deutschland. Oder Griechenland – um dem IMF ein wenig Olivenöl um’s gierige Maul zu schmieren…


Mumon

Autoschach

Nein, es geht nicht um Schach mit sich selbst und auch nicht um Schach im Auto – es geht um Schach mit Autos. Vor ein paar Tagen gab es nämlich ein 将棋 Shōgi-Duell der besonderen Art, das auf einem ca. 15.000 mal größeren Feld als üblich ausgetragen wurde. Als passende Spielsteine erwiesen sich dabei natürlich Autos.

Autos „von Toyota“ müsste man korrekterweise hinzufügen, denn es handelte sich dabei um eine gesponserte Kampagne, die … ja, was sollte eigentlich beworben oder gezeigt werden? Ich weiß es nicht und ich glaube auch nicht, dass das von ausschlaggebender Relevanz war, als sie sich ein Baseballstadion dafür angemietet haben.

In galaxies far, far away….

(via: langweiledich.net)

Nachdem ich mit etwas Verspätung vor zwei Wochen auch endlich Christopher Nolans neuen Film, Interstellar (2014), gesehen habe – immerhin war am 1.12. Kinotag –, fand ich, dass das obige Video in dem Zusammenhang meine Vorliebe für Filme und das Universum gleichermaßen sehr schön widerspiegelt.

Es wird dabei ein filmisches Panoptikum der Darstellung der unendlichen Weiten und des forschenden Menschen seit dem Ende der 60er bis in dieses Jahr hinein aufgezeigt. Passend wird das Ganze mit dem Gedicht Do not go gentle into that good night von Dylan Thomas, das bedeutend häufig in Interstellar vorkam, untermalt.