Musik

Parallels

Wie erwähnt regnet es gerade. Ich muss aber ergänzen, dass es bereits pausenlos seit gestern Nacht und nebenbei bemerkt in großen Mengen regnet. Daher dachte ich mir, das sei eine gute Gelegenheit, um Musik zu hören und erneut ein eigenes Stück hochzuladen:

Das obige Stück mag etwas ungewöhnlicher sein, von kontemplativ über soghaft bis unkoordiniert fallen mir da (je nach Situation) ein paar Adjektive zu ein. Das Stück ist komplett improvisiert und war Teil eines älteren Projekts. Aufgenommen habe ich es, glaube ich, bereits 2010.

Quick Links

Es gibt zur Abwechslung eine etwas umfangreichere Auswahl an interessanten Artikeln und Videos zu allen möglichen Dingen. Ich hoffe, da ist für jeden etwas dabei!

Japan

– Aus aktuellem Anlass, da es nun Weltkulturerbe geworden ist: ein wenig zur Geschichte und dem Hintergrund um die Kontroverse um 軍艦島 Gunkanjima („Kriegsschiffinsel“).

Wer schon immer einen 3,8 Meter hohen und 5 Tonnen schweren Roboter sein Eigen nennen wollte… Ist gerade ausverkauft, kostete letztens aber noch 120 Mio. Yen (ca. 900.000 EUR). Hier ein Video:

Bow

Kommt Euch der Anfang bekannt vor? Es ist die gleiche Arpeggienfolge, die Gravity’s Rain eingeleitet und abgeschlossen hat. Denn bei diesem Stück, Bow, handelt es sich um die angekündigte Fortsetzung und gewissermaßen Auflösung des ersten Stückes. Dem Titel verschuldet habe ich mich hier jedoch an etwas versucht, das ein wenig mehr Majestät beinhaltet.

Gravity’s Rain

Etwas Hymnisches. Etwas, das melodisch, getragen und gleichzeitig eine ‚harte‘ Komponente enthält. Das hatte ich vor Augen, als ich begann, dieses Stück, Gravity’s Rain, zu komponieren. Der Titel hat mehrere Gründe, der wichtigste ist aber, dass ich damit das Bild einer ständig ertönenden, uns das Mehr versprechenden, jedoch letztendlich zurückhaltenden Kraft hervorrufen wollte.

Hauptelement davon ist die zentrale Arpeggienfolge, die daher zunächst akustisch ist und dann langsam ins verzerrt Kraftvolle übergeht. Die komplexe Arpeggienfolge sollte zudem der Begleitung etwas melodisch-tragendes, aber ganz klar auch ’nur‘ begleitendes geben. Damit wollte ich verhindern, dass das Stück als einfache Ballade endet.

Eingerahmt ist das Stück in eine simplere Arpeggienfolge, die schwerelos im akustischen Raum klingt – und die dem Ganzen durch diese Einrahmung einen parabelartigen Charakter verleiht–, mit einer etwas mysteriösen Note in der Reprise. Im Ursprungsort dieses Regens?

Multilingua franca

Do you speak German? Nachdem ich die Ankündigung, den Blog endlich multilingual zu gestalten, unauffällig in einen der Kommentare gepackt habe, halte ich hiermit das Versprechen ein. Konkret habe ich die Seite nun auf zwei Sprachen angepasst, Deutsch und Englisch. Über die Sprachauswahl im Menü könnt Ihr ganz einfach die Sprache ändern. Es werden dann alle Textfelder (Menü, Seitenleiste etc.) in der entsprechenden Sprache angezeigt.

Dancing in the Moonlight

(Alle Videos unbedingt im Vollbild und bei angemessener Lautstärke genießen!)

Vor ein paar Jahren habe ich irgendwie Tanzvideos für mich entdeckt. Vorzugsweise zu Electro/Dubstep oder Hip-Hop getanzte Choreographien, die mich doch immer wieder ob der extremen körperlichen Kontrolle der Tänzer überraschen und in schieres Staunen versetzen.

So auch das obige Video, das ich über ein älteres Video, das irgendwo in der Lesezeichenliste herumgeisterte (das hier), gefunden habe. Das älteste Video, was ich so finden konnte, war dieses.

Triviaphorismus

J. S. Bachs Werk ist die musikalische Manifestation eines deus ex machina.

[Bilderserie] Die Winterreise

Passend zur Jahreszeit möchte ich Euch ab heute ein paar Bilder zeigen. Nachdem ich nämlich vor ein paar Monaten in In Bruges (2008), auf dt. Brügge sehen… und sterben?, den Leiermann aus Schuberts Winterreise hörte, kam ich am Folgetag darauf, dass es sich anbieten würde, eine Bilderserie daraus zu machen, zumal ich noch ein paar Fotos aus diversen Wintern auf der Festplatte hatte.

Ich werde daher ab heute, den 1. Dezember 2014, bis zum 24. jeden Tag ein Bild hinzufügen, das bis auf den Titel nicht viel mit Schuberts Werk gemein hat. Es handelt sich also um pure, geklaute Inspiration. Natürlich sind manche Sachen offensichtlich als die Titel widerspiegelnd zu erkennen – manche aber auch nicht.

Wie sehr der Titel also im Bild vorzufinden ist, bleibt daher Euch überlassen. Ich werde mich wohl auch zu keinen Erklärungstexten hinreißen lassen, deswegen genießt einfach die kalte Jahreszeit und hört zur Abwechslung wieder ein bisschen Musik!

Das Erwarten der Macht

Es ist früh, in jeglicher Hinsicht, das gebe ich zu. Aber die Aussicht auf eine neue Hoffnung übertrumpft alles. Und so mag es zwar noch ein Jahr dauern, bis wir J.J. Abrams‘ neusten Film bewundern dürfen, aber in Erwartung des morgen in den Kinos laufenden und dann im Internet zugänglichen Teasers werde ich dem eine Komposition meinerseits voranstellen:

Ich habe dieses Protoconceptual Wars getaufte Stück zwar bereits lange vor Ankündigung des neuen Teils aufgenommen, aber da es die größte Anspielung auf das enthält, was kommen wird, fand ich es passend, hier etwas Musik hochzustellen.