Allgemeines

The Man Who Mistook His Computer for a Book: Portrait eines Studenten

Wieder ist es soweit, der Blog ist ein Jahr älter geworden. Und wie auch letztes Jahr, soll es nun eine tabellarische Rekapitulation dessen, was ich in diesem einen Jahr gelesen habe, geben. Es sind erneut wieder die Bücher aufgelistet, die in der Seitenleiste unter „Aktuelle Literatur“ standen. Dabei möchte ich mich – so wie die Tabelle, leider – kurz fassen.

Wie man unten sehen kann, habe ich in diesem Jahr sehr wenig gelesen. Und hatte ich letztes Jahr bereits beklagt, damals wenig gelesen zu haben, so unterbietet die diesjährige Bilanz jene Bilanz um ein Vielfaches.

whoami

Es ist wieder Zeit für Ankündigungen! Es geht heute um drei Dinge, von denen ich denke, dass sie es wert sind, kurz erwähnt zu werden. Es handelt sich dabei keineswegs um herausragende neue Funktionen dieses Blogs, aber manchmal reichen ja auch kleinere Änderungen. Fangen wir also der Reihe nach an.

1. Anknüpfend an den letzten Beitrag wiederhole ich hier zu Anfang erneut die Tatsache, dass nun der virtuelle Katalog meiner Bibliothek über den Blog erreichbar ist (unter https://bibliotheca.litterraincognita.de).

Kurzmitteilung

Heute habe ich das 400ste Buch in meine Bibliothek aufgenommen! Gut, lediglich in den virtuellen Katalog meiner richtigen Bibliothek, die noch ungefähr ein halbes Bücherregal nicht-katalogisierter Bücher enthält… Aber ich fand die Zahl 400 einfach so schön. Es handelt sich bei der Neuanschaffung um ein Faksimile der Erstausgabe von Lessings Beyträge zur Historie und Aufnahme des Theaters, der ersten Theaterzeitschrift Deutschlands, aus dem Jahre 1750.

O Aniki, Where Art Thou?

Etwas Paradoxes (aber zu Erwartendes) ist passiert. Ich war jetzt zwei Monate in Japan, unter anderem mit der impliziten Hoffnung, „vor Ort“ schneller an relevante Infos zu kommen und über sie zu schreiben, und doch habe ich für diesen Blog keinen Artikel verfasst.

Jetzt bin ich mittlerweile wieder in Deutschland und kann höchstens ein wenig retrospektiv darüber berichten, was ich gemacht habe. So soll es denn auch sein.

Was ist neu

In den vergangenen Tagen habe ich ein paar kleinere und subtilere Änderungen am Blog vorgenommen. Ohne großartig in die Details zu gehen, liste ich sie daher nur kurz auf:

– Der Blog hat jetzt ein Favicon! Es ist nichts Großartiges und es ist noch nicht optimal, aber für den Anfang reicht’s. Firefox zeigt es z.B. im Tab an, Safari zeigt es größer in der Favoritenleiste an und auf mobilen Geräten kann man sich ein Lesezeichen mit dem Favicon auf den Homebildschirm ziehen.
– Was niemand merkt: im Impressum habe ich meinen öffentlichen PGP-Schlüssel für die Blogmailadresse verlinkt.

Heimkehr

Ich bin zurück in Deutschland. Gut, mittlerweile seit etwas über einem Monat, aber wie so häufig hatte ich bis jetzt keine Zeit, Euch das mitzuteilen. Kurz vor dem Rückflug hatte ich eigentlich noch geplant, einen etwas polemischen Artikel zu der politischen Lage Japans zu verfassen (s.u.), dennoch kam es so, wie es kommen musste: ich habe den Artikel nicht fertiggestellt und war seit meiner Rückkehr viel zu beschäftigt.

Als kleine Entschädigung präsentiere ich daher zunächst den etwas polemischen Artikel, dessen Entwurf allerdings nur auf Englisch vorliegt:

Die Ruhe … während des Sturms?

Es war in letzter Zeit wieder etwas ruhiger auf diesem Blog. So habe ich in der Zeit viele Dinge verpasst zu erwähnen, die wichtig waren und hierhin gepasst hätten. Von den Gedenktagen an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 und dem folgenden Kriegsende am 15. August (mit der formalen Unterzeichnung der Kapitulation am 2. September und wie das z.B. dieses Jahr in China gefeiert wurde) bis hin zu diversen Reisen meinerseits von Matsumoto über die Tateyama Kurobe Alpine Route bis nach Okinawa (nicht an einem Stück).

Und so gerne ich ausführlich über alles geschrieben hätte, so lag die Zeit – trotz Ende der Vorlesungszeit – doch nicht zu meinen Gunsten. Denn ich war zu großen Teilen mit dem Sinnieren über meine akademische Zukunft und der Wohnungssuche in Heidelberg beschäftigt.

Jetzt, beim heftigen Regen aufgrund des mittlerweile 18ten Taifuns in diesem Jahr (der 19te ist bereits auf der Wetterkarte eingezeichnet, soll jedoch knapp an Japan vorbeiziehen), komme ich dazu, mich wieder zu melden. Es wird, passend zu meinem Wetter, ein kleines Musikstück im nächsten Eintrag geben, also haltet Euch bereit: fluctus excitare in simpulo.


Mumon

Through the Literature Glass: Ein literarischer Jahresrückblick

Der heutige Tag markiert das einjährige Bestehen dieses Blogs! Als kleine Feier des Tages habe ich mir überlegt, alle Bücher, die ich in diesem vergangenen Jahr gelesen habe, in einer Tabelle mit zusätzlichen Details wie Genre und Seitenzahl zu präsentieren und sie in Form von X/10 Punkten zu bewerten. Diese Bücher waren es, die über das Jahr verteilt auf den Beitragsseiten in der rechten Seitenleiste unter „Aktuelle Literatur“ aufgelistet waren.

Ich möchte anmerken, dass ich diese Bücher privat und aus freien Stücken gelesen habe, daher ist sämtliche Literatur für die Uni – mit Ausnahme von Japanese Society (welches ich bereits privat gelesen hatte, dann aber zufälligerweise als Unterrichtslektüre im Anthropologiekurs wieder auftauchte) und 東京原発 (kein Grund) –, wie Textbücher und Kurzgeschichten, nicht enthalten. Des Weiteren sind nicht aufgelistet: Bildbände (Brassaï, Escher etc.); Referenzbücher (Programming in Scala); und alle Bücher, in die ich lediglich reingelesen habe (Adornos Musikalische Schriften, Hofstadters Le Ton Beau de Marot etc. etc.).