小樽 Otaru – Wo das Glas Wächst

Nachdem mir in Sapporo ein kleines Kind auf einer Treppe im Bahnhof zum Abschied gewinkt hatte, begab ich mich schon wieder zurück in Richtung Heimat. Mein nächster Zwischenstopp sollte allerdings Otaru sein, eine Stadt, durch die ich bereits am Vortag gefahren war. Auf der Strecke zwischen Sapporo und Otaru gibt es einen schönen, großen Felsen im Meer, der am Vortag (da ich nachmittags daran vorbeifuhr) majestätisch von der untergehenden Sonne beleuchtet worden war.

In Otaru selber gab es interessanterweise sehr viele Handleser (s. Bilder 12 und 13), wobei die Stadt für ihr Glas und die Leierkasten-/Orgelhalle berühmt ist (dort klingt die Musik nach Harry Potter). Ich will also mit dem Titel des Beitrages keineswegs rassistisch sein, sondern nur der Tatsache Ausdruck verleihen, dass Otaru berühmt für seine vielen Glaswerkstätten ist.

And now, this:


Impressionen der Stadt I

Bild 1. Dieser Transportkanal ist eines der Wahrzeichen der Stadt.

Bild 1. Dieser Transportkanal ist eines der Wahrzeichen der Stadt.

Bild 2.

Bild 2.

Bild 3. Dass hier noch Schnee lag, hat mich sehr erfreut.

Bild 3. Dass hier noch Schnee lag, hat mich sehr erfreut.

Bild 4.

Bild 4.



Bild 5. Es scheint auch lokales Bier zu geben, das ich allerdings nicht probiert habe.

Bild 5. Es scheint auch lokales Bier zu geben, das ich allerdings nicht probiert habe.

Bild 6. Auch wenn es einen Kanal gibt, so liegt die Stadt am Meer.

Bild 6. Auch wenn es einen Kanal gibt, so liegt die Stadt am Meer.

Bild 7. Eins von vielen Lagerhäusern am Kanal.

Bild 7. Eins von vielen Lagerhäusern am Kanal.



Bild 8. Ich habe keine Ahnung, was das ist, aber es sieht toll aus! (Das oberste Schild bewirbt ein in ganz Japan bekanntes Souvenir aus Hokkaido, <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Shiroi_Koibito" target="_blank">白い恋人 shiroi koibito</a> "Weiße(r) Geliebte(r)".)

Bild 8. Ich habe keine Ahnung, was das ist, aber es sieht toll aus! (Das oberste Schild bewirbt ein in ganz Japan bekanntes Souvenir aus Hokkaido, 白い恋人 shiroi koibito „Weiße(r) Geliebte(r)“.)

Bild 9. Und weil es so schön ist, noch einmal.

Bild 9. Und weil es so schön ist, noch einmal.

Bild 10. Das letzte Bild davon, ich verspreche es.

Bild 10. Das letzte Bild davon, ich verspreche es.



Bild 11. Immer dieser europäische Einfluss...

Bild 11. Immer dieser europäische Einfluss…

Bild 12. Ein Handleser, die erste.

Bild 12. Ein Handleser, die erste.

Bild 13. Ein Handleser, die zweite.

Bild 13. Ein Handleser, die zweite.

Bild 14. Die berühmte Leierkasten-/Orgelhalle; wie es innen wohl aussieht?

Bild 14. Die berühmte Leierkasten-/Orgelhalle; wie es innen wohl aussieht?

Bild 15. Also, OK...

Bild 15. Also, OK…



Das Cabinet des …

Bild 16. Introibo ad altare Dei.

Bild 16. Introibo ad altare Dei.

Bild 17. Hier beginnt die Musik...

Bild 17. Hier beginnt die Musik…

Bild 18. Eine schicke Lampe.

Bild 18. Eine schicke Lampe.

Bild 19. Hier ist ja der Bär, nein, lassen wir das...

Bild 19. Hier ist ja der Bär, nein, lassen wir das…

Bild 20. Das sieht nach einem leicht beängstigendem Sortiment aus.

Bild 20. Das sieht nach einem leicht beängstigendem Sortiment aus.

Bild 21. Eine weitere schicke Lampe!

Bild 21. Eine weitere schicke Lampe!

Bild 22. Ich könnte eulen...

Bild 22. Ich könnte eulen…

Bild 23.

Bild 23.



Impressionen der Stadt II

Bild 24. Oh, das verstehe ich!

Bild 24. Oh, das verstehe ich!

Bild 25. Wir wandern dann mal ein wenig weiter.

Bild 25. Wir wandern dann mal ein wenig weiter.

Bild 26. Zufälliges Haus Nr. 1.

Bild 26. Zufälliges Haus Nr. 1.

Bild 27. Amerikanisches Haus Nr. 1.

Bild 27. Amerikanisches Haus Nr. 1.



Bild 28. Zufälliges Dach Nr. 1.

Bild 28. Zufälliges Dach Nr. 1.

Bild 29. Und hier wächst das Glas.

Bild 29. Und hier wächst das Glas.

Bild 30. Die Geschichte eines Mannes.

Bild 30. Die Geschichte eines Mannes.

Bild 31. Zufälliges Haus Nr. 2.

Bild 31. Zufälliges Haus Nr. 2.

Bild 32. Zufälliges Dach Nr. 2.

Bild 32. Zufälliges Dach Nr. 2.

Bild 33. Die Bank von Otaru.

Bild 33. Die Bank von Otaru.

Bild 34. Zufälliges Haus Nr. 3.

Bild 34. Zufälliges Haus Nr. 3.



Bonus: Eine Anekdote

Auf meinem Weg von Otaru nach 長万部 Oshamanbe saß ein ca. 40-jähriger Japaner mit einer Fastglatze und Bart vor mir, der auf sein Smartphone schaute. Auf einmal kramte er allerdings einen Wälzer aus seiner Tasche, und zwar das JR時刻表 JR Fahrzeitenbuch (wahrscheinlich für ganz Japan). Nun zur Anekdote.

Ich saß also in diesem Zug, der eine Strecke fuhr, die ich – wie bereits erwähnt – am Vortag tagsüber schon abgefahren hatte. Da es also dunkel war und es draußen nichts zu bestaunen gab, öffnete ich meinen Laptop, um ein bisschen zu arbeiten. Um mich herum waren viele Oberschüler, die auf einmal alle bei 蘭越 Rankoshi aussteigen wollten. Da bemerkte ich, dass ein im Anzug gekleideter Mann hereinkam und mit einer Oberschülerin redete. Bevor diese ausstieg, gab er ihr noch seine Visitenkarte.

Hinter ihm kam eine Gruppe Menschen in den Zug, die eine Sprache sprachen, die ich nicht verstand. Eine autoritär aussehende Person mit langen Haaren und Sonnenbrille setze sich nun in den Vierer, der vor dem meinen war. „Aha“, dachte ich mir, „die filmen bestimmt eine Reisesendung, in der dieser Typ durch’s Land fährt und Sachen probiert. Hoffentlich interviewen die mich nicht…“

Wie ich dann jedoch bemerkte, positionierten zwei Lakaien Lichter auf dem Zweierplatz schräg gegenüber von mir. Aus dem Hintergrund traten zwei jüngere Personen (Mann und Frau), die sich nun auf diesen Zweierplatz setzten. Da war mir klar, dass die autoritär aussehende Person wahrscheinlich der Regisseur ist und hier eine Serie oder ein Film gedreht werden wird.

Auf einmal kam der Typ mit dem Mikro neben mich und hielt es auf Bodenhöhe in Richtung der beiden Schauspieler. Der Type mit der Klappe (kurze Haare und mit einem lustigen dünnen Zwirbelbart) lispelte ein wenig in Richtung des Regisseurs und sprach dann das Wort „Action!“.

Die gefilmte Situation war einfach: das Pärchen sitzt im Zug, sie knabbern Snacks, lachen ein wenig, reden eine Sprache, die ich nicht verstand und zwischendurch schaut das Mädchen noch aus dem Fenster und füttert ihn; warum, weiß ich nicht, ich verstehe ja schließlich kein Wort; dann „Cut“.

Ungestört ob meiner Präsenz und der sehr lauten Zugansagen wiederholten sie diese Szene vier, fünf Mal, um das Gleiche dann aus einem anderen Winkel heraus zu filmen. Derweil konnte ich mich natürlich nicht mehr auf das Arbeiten konzentrieren, sondern packte mein Handy heraus und filmte das Geschehen ein wenig. Und daher hier das Beweisvideo:


So sah’s übrigens nach allem aus:

Bild 35. Nach der Arbeit.

Bild 35. Nach der Arbeit.



Bonus II: Videos

Die Leierkasten-/Orgelhalle in all ihrer Pracht:


Und zum Schluss noch となりのトトロ:



Mumon

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