Gravity’s Rain

Etwas Hymnisches. Etwas, das melodisch, getragen und gleichzeitig eine ‚harte‘ Komponente enthält. Das hatte ich vor Augen, als ich begann, dieses Stück, Gravity’s Rain, zu komponieren. Der Titel hat mehrere Gründe, der wichtigste ist aber, dass ich damit das Bild einer ständig ertönenden, uns das Mehr versprechenden, jedoch letztendlich zurückhaltenden Kraft hervorrufen wollte.

Hauptelement davon ist die zentrale Arpeggienfolge, die daher zunächst akustisch ist und dann langsam ins verzerrt Kraftvolle übergeht. Die komplexe Arpeggienfolge sollte zudem der Begleitung etwas melodisch-tragendes, aber ganz klar auch ’nur‘ begleitendes geben. Damit wollte ich verhindern, dass das Stück als einfache Ballade endet.

Eingerahmt ist das Stück in eine simplere Arpeggienfolge, die schwerelos im akustischen Raum klingt – und die dem Ganzen durch diese Einrahmung einen parabelartigen Charakter verleiht–, mit einer etwas mysteriösen Note in der Reprise. Im Ursprungsort dieses Regens?


Es gab eine Zeit, da war ich musikalisch aktiver als heute. Das liegt hauptsächlich jedoch daran, dass ich seit dem Beginn meines Aufenthaltes in Japan keine Gitarre mehr in die Hand genommen habe. Und hatte ich mir eigentlich vorgenommen, ältere Ideen zu rekombinieren und am PC zu erweitern, so ist das aufgrund meiner anderen Aktivitäten bisher ebenfalls kaum geschehen.

Als ich jedoch vor einiger Zeit mit freudigem Erstaunen erneut ein paar meiner alten (aufgenommenen) Kompositionen hörte (diese ist aus dem Jahre 2013), entschloss ich mich, sie Euch zu präsentieren, denn Musik hat schon immer eine bedeutende Rolle in meinem Leben gespielt.


Mumon

P.S. To be continued…

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