Zurück in die Zukunft

Der Urlaub ist vorbei. Zwanzig Tage wanderten wir durch Sodom und unversehrt können wir uns nun ausruhen. Müsste ich diese Wanderung in Zahlen zusammenfassen, so sähe mein Résumé wie folgt aus:

Ich habe in diesem Urlaub

  •  0 neue Universen
  •  0 neue Galaxien
  •  0 neue Planeten
  •  0 neue Kontinente
  •  1 neues Land
  •  1 neue Stadt und
  •  ca. 20 neue Stätten

erkundet. Natürlich ist das alles sehr nüchtern betrachtet, aber das haben Zahlen nunmal so an sich.


Eine alternative Realität

Wer das ganze anders dargestellt haben möchte, dem präsentiere ich hier erneut unsere Reiseroute in der Linkfassung1:

Ungeachtet des leicht scherzhaften Résumés oben glaube ich, dass mein persönliches Résumé sehr gut aus den Berichten herauszulesen ist. Um also nicht ewig dabei zu verweilen, einen passenden Abschluss zu finden, werde ich es deswegen an dieser Stelle lediglich bei zwei Nietzsche-Zitaten belassen (eines davon lungert auch irgendwo auf diesem Blog herum):

„Unerschöpft und unentdeckt ist immer noch Mensch und Menschen-Erde.“
„Dort, wo der Staat aufhört, da beginnt erst der Mensch, der nicht überflüssig ist.“

So glaube ich, dass ich noch viele Reisen vor mir habe. Und dafür steige ich zunächst in meinen imaginären DeLorean.


Where we’re going, we don’t need roads.

Ein paar Monate in der Zukunft – es ist jetzt tatsächlich der 22. November 2014 und die Anderen sind längst wieder in Deutschland. Wie Ihr gesehen habt, bestand meine Beschäftigung seit dem aus dem Verfassen der Reiseberichte – mit zunehmend langsamerem Tempo, denn es hat dafür länger gedauert als erwartet. Mehr als 120 Tage… Dies ist eigentlich nur einem Umstand zu verschulden: die Uni hat angefangen.

Ja, nachdem ich im September noch ein wenig Zeit für mich und das Schreiben hatte, ging es dann Ende September los. Mein Stundenplan ist zwar eigentlich halbwegs angenehm, jedoch ist der Arbeitsaufwand für die Kurse immens hoch – da habe ich wohl einfach die falschen drei Kurse erwischt.2

Wie auch immer, da ich also unter der Woche zwischen Minderheitenliteratur, regelmäßigen Präsentationen in Japanisch und einem Rechercheprojekt zum organisierten Verbrechen hier hänge, konnte ich die langen Artikel leider immer nur stückweise vorantreiben.

Aber die Reiseberichte waren in dieser Hinsicht auch Ausnahmefälle, sodass der Blog ab jetzt wieder (fast) im Normalbetrieb laufen kann. Denn ab sofort werden wieder Berichte zu allen möglichen Themen folgen.3

Zum Schluss noch kurz etwas zu den Änderungen: vorerst wird es leider höchstens nur noch sporadisch die Montagskategorie der Prokrastination, „Zufall und Notwendigkeit“, geben, da ich aufgrund der langsamen Internetverbindung und der wenigen Zeit (s. oben) nicht so viele Videos und Kuriositäten im Netz entdecken kann.

Zudem habe ich, wie Ihr vielleicht auch gesehen habt, den Schriftzug des Blogs verändert und die Fußnoten nutzerfreundlicher gestaltet.4 Des Weiteren ist auf absehbare Zeit geplant, eine Galerieseite anzufertigen, auf der unkommentiert alle Bilder, die ich hier hochgeladen habe, enthalten sind – zusätzlich zum flickr-Link rechts in der Leiste.

In diesem Sinne: Möge die Macht– ach falsches Franchise.


Mumon

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Fußnoten

Ich könnte natürlich auch über ein Kartenplugin das Ganze graphisch ansprechender präsentieren, aber damit habe ich mich noch nicht im Detail befasst.

Was nicht heißt, dass sie keinen Spaß machen.

Und irgendwann werde ich dann auch detaillierter auf mein Leben hier eingehen. Aber alles zu seiner Zeit.

Bis jetzt habe ich allerdings nur die Fußnoten in den Reiseberichten abgeändert. Ich hoffe, ich komme baldmöglichst dazu, auch in den restlichen Beiträgen die Fußnoten zu aktualisieren.

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