On the Road in Kyōto – 2

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Über Nacht und auch am frühen Morgen hat es leicht genieselt. Mit Tropfgeräuschen im Ohr, die aus dem Fensterspalt zu mir dringen, stehe ich auf. Der Wecker ist heute zum Glück gütiger als sonst, sodass wir uns erst gegen elf Uhr erheben dürfen.

Es stellt unseren letzten Tag in diesem Hostel dar und somit auch in Kyōto. Aufbruchstimmung macht sich bemerkbar, als wir noch Anleitungen zu den Entsorgungspraktiken austauschen und nun zurück in die leeren Zimmer blicken. Unten an der Rezeption werden noch Formalia geklärt und irgendwie schaffen wir es sogar, noch Frühstück zu besorgen, bevor wir uns zu Fuß in Richtung eines Bahnhofs in 祇園 Gion begeben. Auf geht’s.


Tag 3 – Samstag, 23. August

Wir kommen an einem Bahnhof an, der zwar laut Namen der Richtige sein müsste, bei dem ich mir aber dennoch nicht sicher bin, ob es hier überhaupt etwas gibt. Denn unser nächstes Ziel stellt auch für mich ein Novum dar und demzufolge ist die Umgebung auch mir neu.

Und so überrascht es nicht, dass ich mit ein wenig Unbehagen durch die kleinen Gässchen gehe, bis wir an ein paar Geschäften ankommen, die Essensstände haben und die auf etwas hinführen, das glatt ein Vorplatz sein könnte. In der Tat: wir befinden uns an einer Treppe, an deren oberen Ende ein schönes Eingangstor thront (s. Bild 1).

Bild 1. Das chinesisch aussehende Sakuramon.

Bild 1. Das chinesisch aussehende Sakuramon.

Es stellt sich heraus, dass es das 桜門 Sakuramon ist, der Haupteingang des großen Schreinkomplexes, den wir aufsuchen wollten. Wir sind nun am


伏見稲荷大社 Fushimi Inari Taisha

Bild 2. Ein Fuchs.

Bild 2. Ein Fuchs.

Der 伏見稲荷大社 Fushimi Inari Taisha („Großschrein des Inari in Fushimi“), gegründet im Jahre 711, wurde zunächst im Südwesten der Stadt errichtet (wir befinden uns gerade im Südosten). Erst 816 wurde der Schrein hierhin, an den Fuße des Berges 稲荷 Inari, verlagert.

Wir bemerken, dass hier viele Fuchsstatuen stehen (s. Bild 2). Das liegt daran, dass der Schrein der Gottheit 稲荷大神 Inari Ōkami gewidmet ist, hauptsächlich Schutzgott des Reisanbaus aber auch der Füchse. Die Bezeichnung Inari wurde daher damals auch für Füchse benützt; heute nennt man sie 狐 kitsune.

„Großschrein“ bedeutet nicht nur, dass der Schrein groß ist, sondern auch, dass es sich hierbei um den Hauptschrein der Inari-Schreine in Japan handelt. Man schätzt, dass ihm um die 30.000 Unterschreine (分社 bunsha) im ganzen Land angehören.

Über eine Treppe kündigen große Bäume den Schreinzugang an. Da er auf einem bewaldeten Berg liegt, steht uns eine perfekte Waldtour nach dem Regen an. Was folgt ist die erste von vielen Torbogenalleen auf diesem Gelände.

Bild 3. Impression einer Torbogenallee I.

Bild 3. Impression einer Torbogenallee I.

Vier Meter hohe 鳥居 Torii reihen sich hier aneinander (s. Bilder 3 und 4) – wobei sich das Aneinanderreihen hier noch gemäßigt zurückhält. Denn mit seinen tausenden solcher Torii müssen die sich mancherorts auch näher einander befinden.

Bild 4. Manche sind sehr hoch...

Bild 4. Manche sind sehr hoch…

Das kann man auf zwei Arten machen: zuerst, indem man die Tore so nah aneinanderreiht, dass kein kleiner Finger dazwischen passt; und zuletzt, indem man einfach zwei Alleen nebeneinander errichtet (s. Bild 5, unten Mitte).

Wir werden also nun vor die Wahl gestellt, durch die rechte Torbogenalle zu gehen oder durch die linke. Eine schwierige Entscheidung, nicht wahr? Ich entscheide mich für die linke.

Bild 5. So findet man sich zurecht.

Bild 5. So findet man sich zurecht.

Meine beiden Begleiter habe ich irgendwo aus den Augen verloren, aber die warm orange-rot leuchtenden Torii sind – trotz der vielen Leute, die unterwegs sind1 – ein besserer Gesprächspartner als alles andere, sodass ich mich vollkommen berauscht durch diese Gänge schleusen kann wie ein Aktionspotential, das sein Axon erkundet.

Die jetzige Torbogenalle ist weitaus niedriger, dafür aber auch viel länger, als die vorige. Vor allem von außen sieht man dies auch wieder gut, denn ab und zu kann man, trotz des tunnelartigen Baus, nach links oder rechts in den Wald hinaus gehen (s. Bild 6).

Bild 6. ...und manche sind sehr niedrig.

Bild 6. …und manche sind sehr niedrig.

Wieder im Tunnel bemerke ich, dass an jedem einzelnen Torii eingraviert ist, wann er, durch wessen Spende,2 errichtet wurde. Die Torii sind nicht zwangsläufig in chronologischer Reihenfolge, was daran liegt, dass in den vergangenen Jahren einfach Lücken gefüllt werden mussten, da sonst das Gelände nicht ausgereicht hätte.

Bild 7. Es ist leider etwas zu früh dafür.

Bild 7. Es ist leider etwas zu früh dafür.

Das Wetter gebietet uns zwar noch ausreichend Beleuchtung, die dank des vorangegangenen Regens etwas spärlich ausfällt und zudem durch die enge Konstruktion der Allee als eine atmosphärische Mischung aus Schatten und rotem Licht beschrieben werden darf, aber wie die Lampen (s. Bild 7) ihr Licht hier beitragen würden, interessiert mich schon.

Dennoch: es ist ein tolles, mehr philosophisches3 als melancholisches Gefühl, auf einem von Kies umgebenen Steinweg durch diese endlos scheinende architektonische Zeitmaschine zu laufen. Was zwar ein wenig ablenkt sind die Touristen in T-Shirts und Shorts, aber ab und zu in Kimono gekleidete Frauen machen das locker wieder wett.

Von daher werde ich der Bilderserie als Paradebeispiel der Atmosphäre folgendes Bild voranstellen:

Bild 8. Ein vollkommenes Bild.

Bild 8. Ein vollkommenes Bild.

Nachdem wir uns alle in die Zeiten von Memoirs of a Geisha (2005) zurückversetzt haben – egal, was man vom Film halten mag; man kann ihm zugute halten, dass er unter anderem auch hier gedreht wurde –, werde ich Euch der Einfachheit halber wortlos einen weiteren Teil der Strecke als Bilderserie präsentieren (s. Bilder 9 bis 12).

Bild 9. Die Inschriften der Torii.

Bild 9. Die Inschriften der Torii.

Bild 10. Impression einer Torbogenallee II.

Bild 10. Impression einer Torbogenallee II.

Bild 11. Impression einer Torbogenallee III.

Bild 11. Impression einer Torbogenallee III.

Bild 12. Und nochmal aus einem anderen Winkel heraus.

Bild 12. Und nochmal aus einem anderen Winkel heraus.

Ich komme aus dem Tunnel heraus und finde die Anderen bereits auf dem Rastplatz vor. An einer kleinen Terrasse neben dem Rasthäuschen kann man schön weit in den Wald hineinblicken. Vor allem hier entfaltet sich die postregnerische Atmosphäre durch die noch nassen Blätter und den gedämmten Ton der Szenerie.

Bild 13. Bambus und Baum, man glaubt es kaum.

Bild 13. Bambus und Baum, man glaubt es kaum.

Ich frage mich, warum sich mir bei dem Anblick von Bambus und Bäumen4 die Frage aufdrängt, welches von beiden unnatürlicher ist. Die Frage ergibt keinen Sinn, aber ich stelle sie trotzdem mal in den Raum: was wirkt unnatürlicher? (s. Bild 13)

Bild 14. Ein wichtiger Torii?

Bild 14. Ein wichtiger Torii?

Unabhängig einer Antwort auf diese Frage bleiben wir auf dem Vorplatz zur nächsten Torbogeballee auf der linken Seite vor einem Torbogenaltar stehen. Der daneben stehende Kerzenhalter (s. Titelbild) muss wohl auch eine damit zusammenhängende Funktion erfüllen. Welche, das wird nicht ersichtlich.

Da aber darüber der Name des Schreins steht (s. Bild 14), muss es wohl wichtig sein. Ein Foto kann also nicht schaden (s. Bild 15).

Bild 15. Ein roter Altar.

Bild 15. Ein roter Altar.

Es geht wieder in eine Torbogenalle hinein, bis es uns fünf Meter weiter, an einer von Torii befreiten, dafür mit einer erdenen Wand umgebenen Stelle (s. Bild 16) vorbei, wieder durch ein Schlupfloch hindurch herausführt.

Bild 16. Ein abstraktes Bild der Erde?

Bild 16. Ein abstraktes Bild der Erde?

Bild 17. Nein, das ist das wahre Kunstwerk.

Bild 17. Nein, das ist das wahre Kunstwerk.

Rechts heraus führt eine Treppe zu einem weiteren kleineren Altar herauf, links heraus – erneut entscheide ich mich für diesen Weg – gibt es einen kleinen Spendenkasten und einen verwundeten Baum. Mit Miniaturtorii drauf (s. Bild 17). Ein Kunstwerk?

Bild 18. Eine Allee im Detail.

Bild 18. Eine Allee im Detail.

Da die beiden Anderen den rechten Weg bevorzugen, entschliesse ich mich, alleine weiter voranzugehen. Hier stehen wieder größere Torii, die auch mehr Freiraum für sich haben (s. Bild 18).

Bild 19. Impression einer Torbogenallee IV.

Bild 19. Impression einer Torbogenallee IV.

Einen Blick zurückwerfend (s. Bild 19) begebe ich mich gedankenversunken immer weiter, passiere mal eine kleine Lücke zwischen zwei Torbogenalleen und gelange dann schon in die nächste.

Bild 20. Hier stehen zur Abwechslung Torii unterschiedlicher Höhe aneinander.

Bild 20. Hier stehen zur Abwechslung Torii unterschiedlicher Höhe aneinander.

An einer dieser Lücken begebe ich mich erneut rechts heraus in den Wald (s. Bild 20). Ich weiß nicht warum, aber vielleicht brauche ich das – mich häufiger mal aus dem Geschehen zu ziehen, um es von außen betrachten und darüber reflektieren zu können.

Das erinnert mich an einen schönen Triviaphorismus, der den Kerngedanken des sogenannten Diskordianismus5 gut wiedergibt: Ich schwimme nicht gegen den Strom; ich steige lieber aus dem Fluss heraus.

In diesem Moment philosophischen Schabernacks merke ich jedoch, dass ich zur Abwechslung nicht „einfach so“ mitten im Wald stehe, sondern auf einem abgetretenem Fussweg, der nach rechts weiter durch’s Gebüsch hineinführt. Da ich eh ein wenig Zeit zu haben glaube, begebe ich mich prompt ins Hintergelände.

Bild 21. Steine im Hinterhof. Was es damit auf sich hat?

Bild 21. Steine im Hinterhof. Was es damit auf sich hat?

Ein paar Meter weiter gelange ich zu einem kleinen Häuschen, das im Hintergarten – eingeleitet durch einen großen Torii – eine Art überdimensionierten Steinaltar mit kleinen dekorativen Miniaturtorii zu bieten hat (s. Bild 21). So etwas habe auch ich noch nie gesehen.

Ich umrunde die ganze Konstruktion, traue mich aber nicht ganz, ins Innere hineinzuschreiten. Bei schlechterem Wetter oder bei Dunkelheit könnte dies glatt der Schauplatz einer traditionellen japanischen Gruselgeschichte (怪談 Kaidan, wörtl. „merkwürdige Erzählung“) sein, zumal ich nicht entziffern kann, was auf den Steinen steht (s. Bild 22). Die fast penetrante Überpräsenz an Spinnennetzen tut ihr Übriges.

Bild 22. Auch im Detail werde ich nicht schlauer.

Bild 22. Auch im Detail werde ich nicht schlauer.

Nein, ich entschliesse mich lieber dazu, weiter alleine in den verlassenen Waldesteil zu dringen. Nach der Runde um das Haus geht es demzufolge den abgetretenen Pfad, über Pfützen und an immer näher und enger wachsenden Pflanzen hindurch, entlang.

Bild 23. So sieht das Ende aus.

Bild 23. So sieht das Ende aus.

Bild 24. Hier scheint jemand zu sein...

Bild 24. Hier scheint jemand zu sein…

Auf einmal beginnt ein schmaler Steinweg, der mich schließlich ans Ende der Straße führt. Ich finde zwar keine Menschenseele vor, dafür aber ein Fahrrad und ein Schild, das mich darauf hinweist, dass man den Weg nicht weiter betreten darf (s. Bild 23). Denn der Weg führt zu einem Haus, das die Aufschrift 神道御徳社本部 Shintō gotokusha honbu („Hauptsitz der shintoistischen Vereinigung Gotoku“) trägt (s. Bild 24).

So suspekt wie das Ganze ist – neben dem Fahrrad, das irgendwie so aussieht, als wäre dies nicht sein natürlicher Platz und als hätte der Fahrer nichts mit dieser shintoistischen Gemeinschaft zu tun (s. Bild 25) – überlege ich kurz, was ich machen soll.

Bild 25. Oh. Ein Fahrrad...

Bild 25. Oh. Ein Fahrrad…

Gut, in einer so suspekten Situation wie dieser ist die Lösung ganz einfach. Ich mache Beweisfotos und ziehe schnell wieder ab. Mein Herzschlag auf dem Rückweg ist schon fast absurd hoch.

Bild 26. Impression einer Torbogenallee V.

Bild 26. Impression einer Torbogenallee V.

Wie auch immer, zurück an dem Geisterhäuschen vorbei habe ich mich wieder in die Torbogenalle gereiht. Mit dem Stimmungswechsel vor Ort geht ein Wetterwechsel einher, denn Sonnenstrahlen leuchten nun diffus die Torii an (s. Bild 26).

Bild 27. Es wird etwas heller!

Bild 27. Es wird etwas heller!

Eine Nahaufnahme eines Bogens sieht schön aus (s. Bild 27), sagt aber wenig aus, deswegen versuche ich bei der Menschenleere noch ein paar Fotos in beide Richtungen – sowohl in die sonnenbestrahlte, als auch in die schattengetauchte – zu machen (s. Bilder 28 bis 30).



Bild 28. Impression einer Torbogenallee VI.

Bild 28. Impression einer Torbogenallee VI.

Bild 29. Impression einer Torbogenallee VII.

Bild 29. Impression einer Torbogenallee VII.

Bild 30. Eine Allee vom Eingang aus.

Bild 30. Eine Allee vom Eingang aus.

Irgendwoher sind nun auch die Anderen gekommen. Dass wir einen Berg besteigen, haben wir bis jetzt eigentlich kaum gemerkt. Jetzt, wo kleine Wasserfälle und Flüsschen der Torbogenlandschaft ihren eigenen Charme hinzuverleihen (s. Bild 31) und sich ehrwürdige Friedhofs- und Gebetsanlagen auf einem Hang verteilen (s. Bild 32), wird uns bewusst, dass wir uns auf einem 223 Meter hohen Berg befinden.

Bild 31. Die Natur um die Alleen herum.

Bild 31. Die Natur um die Alleen herum.

Bild 32. Eine andächtige Stätte auf dem Berg.

Bild 32. Eine andächtige Stätte auf dem Berg.

Ich erkunde ein wenig diese archaische Gebetsstätte und schlendere an schmalen Wegen am Abhang (vor allem oben links an den roten Zäunen, Bild 32) vorbei und versuche auch die hinterste Ecke dieser spirituellen Stätte zu erkunden.

Auf dem Hauptweg zurück sind es nur noch zehn weitere Treppenstufen, bis wir an eine Abzweigung gelangen, an der wir endlich einen Überblick über das Gelände finden. Hinter dem Zaun ist in der Tat ein See, jedoch bei weitem nicht so malerisch wie einem suggeriert wird. Da wir uns nun aber schon aufmachen müssen (irgendwas mit Zug zurück oder so), entscheiden wir, links am See vorbeizugehen, um dann die schnelle Route nach unten nehmen zu können.

Wir kommen noch an einer Halterung für gefühlte 500 Miniaturtorii (da kommen die also her!) vorbei, doch das, was neben der Sonne erquickt, ist die Katze auf den Torii, die abwechselnd gedankenversunken in die Leere oder aber zu uns herüber schaut (s. Bild 33).

Bild 33. Eine Katze auf den Mini-Torii.

Bild 33. Eine Katze auf den Mini-Torii.

Auch von ihr Abschied nehmend gelangen wir zu dem Schild, das unseren Weg zurück nun am deutlichsten anzeigt (s. Bild 5, oben). Es geht also, leicht schnelleren Schrittes, einen halb naturbelassenen, halb betreppten Weg herunter, bis wir uns nun wieder am Sakuramon befinden.

Mittlerweile sind nicht nur viel mehr Touristen da, sondern die Sonne strahlt nun auch wolkenungestört auf uns herab.

Bezeichnend ist aber auch die Menge an Menschen, als wir den Bahnhof aufsuchen; diesmal den in unmittelbarer Nähe zum Ankunftsbahnhof 伏見稲荷 Fushimi Inari gelegenen Bahnhof 稲荷 Inari, welcher auch näher am Schrein ist.

Nachdem uns netterweise eine Deutsche den Hinweis gibt, dass der Zugang zum gegenüberliegenden Gleis über das auf unserer Seite liegende Gleis erfolgt und wir dementsprechend hier durch die Schalter müssen, erreichen wir die überfüllte Plattform.

Mit einem unangenehmen Geruch in der Nase und der mittlerweile sengenden Hitze auf unserer Haut warten wir fünf Minuten, bis der Zug den Bahnhof erreicht.

Am Bahnhof Kyōto gönnen wir uns noch eine kleine Verschnauf- und Essenspause, bevor wir den Heimweg antreten – ich glaube, das ausgedehnte Mittagessen ist der wahre Grund für unsere frühe Abkehr gewesen.

Nichtsdestoweniger genießen wir noch ein sehr leckeres, lokales Tempura-verspätetes-Mittagessen, bevor es nun in den gekühlten 新幹線 Shinkansen geht, der uns erneut mit aktuellen Nachrichten und interessanter Werbung unterhält…

Auch für den Besuch in Kyōto gilt: es gibt immer noch viel zu erkunden, von daher freue ich mich bereits auf den nächsten Besuch!

Nach Ankunft in Tōkyō legen wir uns schlafen, denn irgendwie muss es dieser Abend sein, an dem mein Cousin mit uns feiern gehen will. Wie auch immer, um 23 Uhr geht es los, auf die japanische Art zu feiern.

Die Nacht führt uns nach 渋谷 Shibuya und 六本木 Roppongi, von wo aus die Taxifahrt bei Sonnenaufgang um halb sechs zwar teuer, aber doch sehr schön ist…


Mumon

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Fußnoten

1 Ja, auf meinen Bilder habe ich sie zu vermeiden versucht. Aber es dauert seine Zeit, bis mal keiner durchs Bild rennt. Auch deswegen sind die Anderen mir so weit voraus.

Da Inari auch als Gottheit der Betriebe und des Handels gilt, sind hier hauptsächlich von Unternehmen gespendete Torii zu finden.

Für alle Heidelberger: es gibt auch in Kyōto einen sog. Philosophenweg, der zu dem „Silbernen Pavillon“ (s. hier) führt. Da unsere Reise uns leider dorthin nicht geführt hat, werde ich das bei meinem nächsten Kyōtobesuch sicherlich nachholen.

Ja, ich habe keine Ahnung, was für Bäume das sind. Ja, ich bin schlecht darin.

Wer mehr erfahren will kann sich hier die Heilige Schrift durchlesen: http://www.cs.cmu.edu/~tilt/principia/

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