Zurück in die Zukunft II

Gab es so einen Titel nicht schon einmal? Natürlich, daher nun die „II“. Und er passt in zweierlei Hinsicht: zum Einen, weil ich den Artikel wie damals auch im Anschluss an eine abgeschlossene Reise schreibe und zweitens, da der Film, auf den Bezug genommen wird, ebenfalls im Jahre 2015 spielt.

Und da wir nun auch das Jahr 2015 schreiben, sind wir ein wenig weiter in der Zukunft als im vergangenen Jahr. Die Frage, die sich nun stellt, ist, was es mit diesem Eintrag auf sich hat.

Wie erwähnt bin ich von einer Reise zurückgekommen – genau genommen waren es mehrere kleinere Reisen –, über die es aber bislang keine Berichte gibt. Ob es diese geben wird sei mal dahingestellt, hier soll es nur als Kurzabriss eine Aneinanderreihung der Orte geben, die ich erkundet habe:

Zwischenzeitig war ich über Neujahr auch noch bei meinen Großeltern. Schön war auch, dass ich mit etwas erweitertem Kameraequipment als noch ein paar Monate vorher unterwegs sein konnte (bin da gerade wieder in einer Euphoriephase). Hach, der Wechselkurs…

Seit meiner Rückkehr am vergangenen Sonntagabend ist nicht so viel passiert. Die Uni hat natürlich wieder begonnen und ich habe festgestellt, dass dafür, dass die Vorlesungszeit hier früher endet (ca. letzte Januarwoche), das Arbeitspensum noch enorm hoch ist.

Ich habe des Weiteren mind. eine Maus nachts in der Küche laufen sehen (zwei Mal), habe einen sehr verstörenden Film, 渇き。The World of Kanako (2014), die Nacht vorher gesehen (vielleicht war der Schock daher so groß?) und versuche, irgendwie das Zimmer aufgeräumt zu kriegen.

Da diese Aufgabe jedoch eher geringe Erfolgschancen hat, halte ich mich in den nächsten Tagen an kleinere: zum Beispiel mehr Fotografieren zu gehen – immerhin ist für nächsten Montag (da Feiertag ist)1 ein Tagestrip nach 川越 Kawagoe geplant.

Außerdem werde ich mal meine ganzen Präsentationen und Essays/Berichte vorbereiten müssen. Und endlich wieder ein bisschen mehr lesen und weiterdenken. Über die Weihnachtsfeiertage konnte ich nämlich nur gerade so meine Unterrichtslektüre, 東京原発 Tōkyō genpatsu („Tokyo AKW“), zu Ende bringen.

Und da ich zudem gerade eben die unzensierte und annotierte Dorian Gray-Edition beendet habe, kann ich mich nun auf Neues stürzen! Und nicht nur auf Neues stürze ich mich, sondern die bisherigen Überlegungen können auch fortgeführt werden.

Was das für den Blog in den kommenden zwei/drei Wochen bedeutet, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, jedoch werde ich mich auf dieser Front kurzzeitig etwas zurückhalten müssen. Dennoch, über Neues und über die Lage wird berichtet werden!


Mumon

P.S.: Mal sehen, was der 21. Oktober bringen wird…

P.P.S.: Paris ist nicht an mir vorbeigegangen.

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Fußnoten

„, an dem wir auch frei haben“ müsste es ergänzend heißen, da wir an vielen Feiertagen in die Uni müssen. Nach welchen Kriterien da diskriminiert wird, weiß ich allerdings nicht.

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